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19 (1808)
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Verlegenheit, in welche der unglückliche pe«fische Krieg (um 1615) die Pforte versetzte,derselben eine Veränderung der Sraatsver«waltung abzutrotzen. Seitdem hat die algi«rische Miliz ihren eignen Oberbefehlshaber,der zugleich der Verwalter der Staatscimküufte ist. Dieser wird vom Diwan gewählt.Er heißt Dey, d. i. Onkel, weil der tür»kische Kaiser den Vater, und die Republikdie Mutter, vorstellt. Die Staatsgewaltübt eigentlich den Diwan aus, und der Deystellt zwar den Präsidenten desselben vor; aberseine Stimme ist nicht entscheidend. Als Ober»aufscher der Finanzen und der Kriegsmachthat er aber immer einen wichtigen Einfluß.Oft hat er seine Wahl blos dem rohen Hauefcn der türkischen Soldaten zu danken; bestwegen war er auch manchmahl ein Spielihrer habsüchtigen Laune. Der Pascha stellteseitdem nur einen Gesandten der Pforte vor.

Für den algierischen Staat war die umbarmherzige Strenge, mit welcher die Maerancn und MortscsS aus Spanien vertrittben wurden, sehr wohlthätig *). Sie führteihm viele tausend fleißige Menschen zu, die

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*) Theil XI, S.