277
Alle diese Inseln befanden sich, bey der An,kunst der Europaer, in einem blühendenWohlstände, den ihr Handclsgcwcrbe mitHinderindien, China, und andern Landern,gründete. Aber diese Macht, diese Herrlich,kcit ward durch den europäischen Handels,gcist vernichtet. Die Portugiesen, die sichin jedem Jnselretche, in welchem sie sich fest,zusetzen wünschten, als Beystand der unter,drückten Parthey ankündigten, verfuhren inder Folge gegen Regenten und Unterthanenso habsüchtig, so eigenmächtig, daß sie ihrenUnwillen bis zur verzweiflungsvollen Gegen,wehre reihten, die vielen Menschen daS Le,ben kostete, die die Zerstörung mancher Stadtbewirkte. Die Holländer, die sich den Zu,selbcwohnern als ihre Netter zu empfehlensuchten, bewiesen sich, so lang der Kampfmit den Portugiesen dauerte, sehr mild undgefällig. Bald verfuhren sie aber, den Ge,würzhandcl sich allein zueignend, mit demHartesten Despotismus. Die Könige mußtenihnen die Gewürze für einen sehr wohlfeilenPreis liefern. Für einen noch geringernPreis erpreßten sie die Könige von ihrenUnterthanen. Diese verlohren dadurch alle
Früchte