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19 (1808)
Entstehung
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sorgfalt, besaß er auch eine ausservrdentlicheNeigung für die Künste und Wissenschaften.Am meisten zog ihn die Naturkunde, unddie Dichtkunst, an sich. Seine eignen dich»tertschen Talente bewies er durch verschiedeneLobgedichte, die dem Thee, seinem Geburts-orte, Mukdcn, der Hauptstadt von Leaotong,und der Eroberung der Kalmücke:) , widmete.Eine große Bibliothek, die er sammelte,wuchs bis auf 600,000 Bande an. Er ließdie berühmtesten Gelehrten, und die geschickttesten Buchdrucker, nach Peking kommen.Durch seine Veranstaltung entstand eine um-ständliche Beschreibung des chinesischen Reichs.Von französischen Künstlern ließ er Gemäldevon seinen Siegen entwerfen. Den Christen-thums abgeneigt^, duldete er die Misswnariennur als Gelehrte und Künstler. Hallerstetn,der Präsident des mathematischen Tribunals,stieg bis zur Würde eines Mandarins em-por. Bey der Vorstellung eines neuen Mis-sionars mußten ihm allemahl künstliche Ma-schinen überreicht werden. Das Vekehrungs-geschäffce dürfte nur heimlich getrieben wer-den. Er hatte es (175z) in China undThibet förmlich verbothen, und seit 1768

ver-