25Z
llchen Einfluß zu haben. Sie nahmen daherden Portugiesen die Insel Macao; Schallund 9 andre Missonarien kamen (1664) indas Gefängniß Aus diesem wurden sie, erstnach einigen Jahren, durch den Aberglauben,den ein heftiges Erbbeben, den ein schreekli«eher, die Hälfte der ungeheuren Stadt Poeking verzehrender Brand erregte, befrcyt.Einen für die Jesuiten und das Christen-thum günstigern Zeitpunkt führte Hang! hi'sSelbstregierung herbey. Der kluge PaterzVerbicß, und der schlaue Peretra, SchallsNachfolger als Präsidenten des mathemati-sehen Tribunals, besaßen ein so grenzenlosesVertrauen, daß sie gegen alle Vorstellungender Bonzen, (1691) die Erlaubniß erhielten,durch ihre Missionarien das Christenthumöffentlich predigen zu lassen. Die Jesuitengestatteten, um sich einen desto willigernEingang zu verschaffen, den Chinesen dieBeybeHaltung mancher von ihren bisherigenNeligionsgebräuchen. Darüber wurden sienun von den Dominicanern sehr lebhaft an-gegriffen, und diese hatten die Freude, daßder Pabst (1710) ihrer Meynung beystimm-te, und über die von den Jesuiten gebrüte-ten