Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
205
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Einige Zeit hindurch waren die Unter-nehmungen der Polen vom Glück begleitet,weil die'Russen, in mehrern Abtheilungenabgesondert, blos vcrtheidigungswcise verfuh-ren, weil sie noch nicht verstärkt worden wa-ren. Preussen schien noch nicht so' recht fürdie Theilnahme am Kriege entschieden. Eswar damahls noch zu seht mit Frankreich be«schäfftigt. Nußland selbst richtete jetzt seineAufmerksamkeit auf einen neuen Krieg mitder Pforte; auch war schon der größte Theilder russischen Armee aus Polen abgezogen.Um so mehr gewannen die Polen Zeit, ihrerKriegsmacht, und ihrer Staatsverwaltung,eine feste Einrichtung zu geben. Unter de-nen, diesem Geschässce ihren wärmsten Eiferwidmeten, zeichneten sich Potocki, Zakrzewsk»und Kollontai vorzüglich aus. Jgnaz Po-tocki, Marschall von Lithauen, der erst seitdem Reichstage von 1788 eine bedeutendeRolle spielte, vereinigte mit einem schönenKörperbau einen so feingcbildctcn Geist, einesolche Fülle von Kenntnissen und Nrdnerta-lcntcn, eine solche Festigkeit des Sinnes,daß er zum Staatsmanne, zum Haupte einerParthey, gebohren zu seyn schien. Auch war