tern Waffsnübung, und strengern Kriegstzucht, so verdient, daß man ihn dem Nef<fen des Königes, Joseph Poniatowski, alsOberbefehlshaber der gegen die Russen betstimmten Hauptarmes, an die Seite setzte,und wenn die Siege dieser Armee keine be«deutendcre Folgen hatten, so war es nichtdie Schuld des eben so braven als patriotischgesinnten Koschiuschko. Er war daher überden mit den Russen geschlossenen Wassenstilltstand höchst unwillig. „Laß mich" rief er„s Gott! nur noch einmahl den Säbel fürmein Vaterland ziehen!" Auch schlug er dieglänzendsten Anerbicthungen russischer Kriegs«dicnste aus.
Die Gelegenheit, abermahls'für sein Va«terland zu fechten, durfte Koschiuschko nichtlange erwarten. Das Verfahren der vcreituigtcn Mächte, die einen so beträchilichenTheil der polnischen Nation ihrer Erwerb«sucht aufgeopfert hatten, reihte den Unwillenderselben zu lebhaft, als baß er nicht beyder nächsten Veranlassung ausbrechen sollte.Die Ncichstagsdeputation zu Grodno, welchedie Verkleinerung des Staates unterschrieb,
mußte.