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19 (1808)
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macht einen anhaltenden und glücklichen Wi-Verstand entgegenzusetzen, viel zu sehr über-zeugt, als daß er mit den Maßregeln, zuwelchen er schritt, einen wirklichen Ernst ver-binden sollte. Ohne Zweifel war ihm Preus-sens Wankclmüthigkeit, war ihm dessen Nei-gung, in Verbindung mit Rußland, von Po-lens Theilung Vortheil zu ziehen, schon be-kannt. Wenn die polnische Nation im Kam-pfe für ihre Freyheit nicht glücklich war, sokonnte er leicht ein Opfer dieses Kampfeswerden. Stauislaus wollte aber gern Königbleiben. Er hatte sich daher, unter demNahmen einer freundschaftlichen Unterhand-lung, an die Kaiserin Katharina gewendet,und er stand mit dem russischen Gesandtenin einem heimlichen Einverständnisse. Ausdiesem Grunde bemühste er sich, den Unter-nehmungen der Polen einen langsamern Gangzu geben; aus eben dem Grunde erschien seineAufforderung so spät. Durch seine Vernach-lässigung der polnischen Kriegsrüstung beru-higt, antwortete ihm Katharina (21. Iun.)auf das Schreiben, worin er ihr seine Be-reitwilligkeit zu erkennen gegeben hatte, undzugleich eröffnete sie ihm ihr Verlangen, daß

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