Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
154
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zu stellen, Gnüge geleistet hätte. Im Ver-trauen auf diesen Beystand, machte die Netchs-Versammlung, auf die Warnung des Mini-sters der auswärtigen Angelegenheiten (16.April) daß dem Vaterlande von Seiten Nuß-lands Gefahr drohe, sogleich Anstalten, das-selbe kraftvoll zu vertheidigen. Die Aufsichtüder dieselben trug sie dem König auf. Sieertheilte ihm die Befugniß, auswärtige Ge-nerale, Artillerie- und Jngcnieurvfficicre zuberufen. Sie wies ihm die hierzu nöthigenSummen an. Statt des herkömmlichen Auf-gebothes, sollte ein Heerbann stattfinden, undman wollte die Armee auf 100,000 Mannvermehren. Der durch feindliche Einfälleverursachte Schade sollte gemeinschaftlich über-nommen werden. Alles dieses wurde so ein-stimmig festgesetzt, daß es den echten Vater«landsfreunden ein? lebhafte Freude verursa-chen mußte. Diese Freude erßöhete das er-neuerte Gelübde des Königs, sich, zur Ver-theidigung der Constilulion und der Nation,selbst an die Spitze des Heeres zu stellen.