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rer Liebling, hatten die Kaiserin immer kalt«sinniger gestimmt. Vergebens bcmühcte sichPotemkin, den Soubow und seinen Anhang,zu stürzen; vergebens suchte er, durch ver-schwenderischen Auswand, die Aufmerksamkeitdes Publicums von seinein verminderten An,sehn abzuleiten. Von dem feurigsten Wnn<sche, sich ganz wieder emporzuarbeiten, be-unruhigt, konnte er sich nicht zur Abreisevon Petersburg entschließen. Katharina ver-langte, er sollte den Krieg , an der Spitzeder Armee,, endigen. Potemkin wollte, in.Petersburg verweilend, den Krieg fortsetzen.Als es niemand wagte, ihm den Befehl zurAbreise zu bringen, übernahm es Katharina.endlich selbst, ihm, mit männlicher Entschlos-senheit, uneingeschränkte Vollmacht, aber auchzugleich den Befehl zur Abreise, zu erthei-len. Potemkin cmpfieng denselben, gegenalle Erwartung , mit sanftmüthiger Gelassen-heit. Vielleicht war es das Vorgefühl sei-nes Todes, vielleicht war eS die Absicht derTäuschung, die ihn so nachgiebig stimmte.Er nahm, in der Mitte des Augnsts-al'rci«send, von seiner Kaiserin den rührendstenAbschied.
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