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Oberbefehl nicht länger behalten wollte. BeyPotemkins Armee herrschte Zuchtlosigkeit, vonwelcher sie der Obcrgcneral gar nicht zurück-hielt. Das ungewohnte milde Klima, dieschlechte Kost, unaufhörliche Mühseligkeiten,erzeugten Krankheiten und Mißmuth. DerInfanterie fehlte es an Gewehren. Die Ka-nonen waren in schlechtem Zustande. Danun Nußland von Oestreich, wenigstens an-fangs, so wenig mit Kraft unterstützt wurde,so hatte dieser Krieg freylich nicht den glän-zenden Erfolg, den das übrige Europa vondemselben erwartete.
Das Hauplbestreben der Türken hattedie Entfernung der Russen vom schwarzenMeere zum Gegenstände. Daher hatten sieschon, gleich nach dem Anfange des Krieges,(Oct. 1787) einen Versuch gemacht, einerussische Truppenabtheilung bey Kinburn, ander Mündung des Dneprs, zu überfallen;sie waren aber so tapfer zurückgetrieben wor-den, daß von 6ooo sich kaum 700 gerettethatten. Im folgenden Jahre (1788) strengteder Kapudan 1 Pascha Hassan, dessen großeFähigkeiten nur zu wenig ausgebildet waren,
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