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so gewaltig vereitelte, nahm Laudon die Vor«stadt von Belgrad mit Sturm ein. Dasschreckliche Artilleriefeucr der-Oestreichs er-zwäng endlich ( 9. Qct.) auch die Uebergabeder Stadt. Es durften 25,000 Türken, undunter ihnen 7000 Soldaten, abziehen. Die?Oestreicher bemächtigten sich nun (im Qct.und Nov.) auch der Städte Semendria undKladowa, wozu im folgenden Jahre (am 16.April 1790) Orsowa kam. Aber alle dieseEroberungen mußte Oestreich der Pforte wie-der zurück geben.
Um so mehr mußte man den Verlust dervielen braven Leute, die sie gekostet hatten,bedauern. Von 240,000 Mann, die Jo-seph vom Jun. 1788 bis May 1789 in La-gern und Festungen den Türken entgegen-stellte, waren 172,000 krank, und ZZ,Ovogctödtet. Der größre Verlust, den dieserKrieg der östreichischen Monarchie zuzog, warjedoch der beschleunigte Tod ihres vortreff-lichen Kaisers. Zoseph, der, während desFeldzuges, in gemeiner Kleidung, in schlech-ter Wohnung, unter dem Zelte, oder garunter freyem Himmel schlafend, zuweilen
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