Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
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Gustav war von seiner Nation, wenig«stcns von dem vornehmsten Theile derselben,nicht mehr geliebt. Man fühlte die Vedrük-knngen, die sein Unternehmungsgeist demLande zugezogen hatte, zu innig. Man be<fürchtete nicht ohne Grund, daß er auch sei-nen Neiscplan wegen Frankreich würde aus- xführen wollen. Wie leicht konnte dabey man-chem der Wunsch entstehen, daß seine Ne,gierung sich endigen mochte. Diesen Wunschhegten vornehmlich verschiedene Mitgliederdes Adels, als Nicolaus Fricdrichssohn Horn,und Adolf Nibbing, die sich mit andern ineine gegen Gustav gerichtete Versthwönmgeinließen. Der Ausführer ihres Planes wareiner, der bey dieser Gelegenheit seiner Rach-sucht ein Opfer bringen wollte. Johann Ja-cob Ankerstrüm, ehemahls Fähndrtch bey derGarde, und als Hauptmann verabschiedet,ein kalter, entschlossener, unversöhnlicherMann, der eines Vergehens wegen in Ver-haft kam, glaubte seine Freylassung nichtals eine Gnade des Königs, sondern alsein Recht, ansehen zu müssen, und machte,als man ihm dieses nicht zugestand, einenMordanschlag. In dieser Absicht schloß er

sich