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mern von zerstörten Städten > «n ehemahligeMenschcnwohmmgcn erinnerten. Auch imVraunschwcigischcn war in Vielen Gegendennur noch der dritte Theil der Einwohnerübrig. Das Lüneburgsche hatte Meilen weitdas Anschn einer Einöde, wo den Reifen-den mehr Wölfe als Menschen begegneten,wo die Städte mit armen Wittwen angefülltwaren, wo niemand für die Erziehung derWaisen sorgte, wo kaum noch hier und da,in einem großen Dorfe, ein Pastor anzu-treffen war, wo das Schnlmeistcramt oftmehrere Jahre hindurch unbesetzt blieb, woStudenten, und selbst Professoren, unter dieSoldaten giengcn. Das Unglück, welchesDeutschland in diesem Zeitraume erfuhr läßtsich nicht berechnen. Aber gewiß ist die An-gabe von 12 Millionen Menschen, die esdurch diesen Krieg vcrlohren haben mag,nicht unwahrscheinlich. Noch die Enkel fühl-ten die Folgen von den schrecklichen Drang-salen, die ihre Großeltern erlitten hatten,und der ehemahlige Wohlstand von manchendeutschen Städten war auf ewig verschwun-den. Die Deutschen hatten aber nicht alleinihren Wohlstand, sondern auch ihre guten
Sitten