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D'Avaur, welcher hier der Leitung Maza-rini's folgte der bey dieser Gelegenheit den?Pabste einen Beweis von seinem Neligions-eifer geben wollte, wurde für den Advoca-ten der Katholiken erklärt, wurde in Ita-lien und in Rom sogar der Netter der ka-thsli'schcn Religion genennt. Wegen derThätigkeit, die er in Ansehung dieses Punk-tes bewies, wäre zwischen dem französischenund schwedischen Gesandten bald eine lebhafteUneinigkeit ausgebrschen. Jene gaben aberendlich nach, und wenn die Katholiken undProtestanten sich einander näherten, so wardieß dem lobcnswürdigc Eifer des Bischofsvon Wirzburg, des Grafen Johann Philippvon Schönburg, vorzüglich zuzuschreiben.
Zls wurde also, zur großen Freude derprotestaunschen Parthey Deutschlands festge-setzt, daß ihre Neligionsgenossen mit denkatholischen völlig gleiche Rechte genießen,daß also künftig zwey herrschende, oder völ-lig gleich berechtigte Religionen im deutschenReichs seyn sollten. Unrer der protestanti-schen war die lutherische und die rcsormirtebegriffen. Die Protestanten wünschten es
zwar