ansah, in Unterhandlungen sich einzulassen.Neben ihm stand Spanien und die katholi-sche Parthey Deutschlands, welche das Ver-langen der Protestanten, daß ihr Glaubemit dem katholischen völlig gleiche Rechtehaben sollte, für eine unverschämte Anma-ßung erklärten. Eben diese Protestanten,die dieses verlangten, stützten sich aber aufden mächtigen Beystand von Frankreich undSchweden. Frankreich und Schweden glaub-ten jedoch für die Verdienste, die sie sichum Deutschlands Verfassung erworben hattenauf ansehnliche, vcrhältnißmäßigc Vergütun-gen Anspruch machen zu können. Da wederder Kaiser, noch andre weltliche katholische -Fürsten, ihre Ansprüche durch Land oderGeld zu befriedigen Lust hatten, so bliebweiter nichts übrig, als die von den Prote-stanten eingezogenen Stifter preiszugegcbcn.Eine Aufopferung, welche die katholische Par-they ganz vorzüglich kränkte!
Seit dem prager Frieden war derWunsch nach einer allgemeinen Aussöhnungder Krieg führenden Mächte immer lebhaf-ter geworden. Aber der kaiserliche Hof
wünschte
»