Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
333
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damahls sehr ausgezeichnete Turcnne zu.Enghien und Turcnne setzten nun auf ihr» Heer ein so großes Vertrauen, daß sie denEntschluß faßten, gegen den bayrischen Ge-neral Mcrcy, der sich bey dem kurz vorhereroberten Frcyburg sehr gut verschanzt hatte,anzurücken. Aber die Bayern wehrten (1644am z. Äug) den ungestümen Angriff derFranzosen so standhaft ab, daß sich dieselbenmit einem Verlust von 6000 Mann wiederzurückziehen mußten. Mazarini wurde überdie braven verlohnten Menschen bis zuThränen gerührt; aber Enghien tröstete ihnmit der Behauptung, daß in Einer Nachtin Paris mehr Menschen gcbohren würden.Auch waren durch diese Schlacht die Bayern,die gesiegt hatten, so geschwächt, daß sie sichausser Stand befanden, die glücklichen Unter-nehmungen der Franzosen am Rhein zuverhindern, und diese brachten die schönenStädte und Festungen Mannheim, Philipps-burg, Speyer, Worms und Maynz in ihreGewalt. Die Hessen bemächtigten sich indes-sen der Stadt Höchst. Enghien trennte sichhierauf vorn Turcnne. Er nahm den bestenTheil der Cavaiisrie mit. Dieß hatte die

Folge,