ZZr
neu aufgebothen, der 20 bis 50 ThälerHandgeld gegeben hatte, der benutzte dieHabsucht der sicbcnbürgschcn Offieierc, umseine Unterthanen von diesen unbarmherzigenGasten zu befrcyen. Er bewilligte ihnen,was sie verlangten, und Nagoczy, dem cSweniger an gutem Willen, als an Muth undEntschlossenheit, fehlte, verglich sich mit demKaiser. Indessen tödicte der Stand derUnthätigkeit während der drückenden Som-merhitze (im Aug.) auf beyden Seiten vieleLeute. Besonders wurde auch TorstensonsArmee, die sich 4 Monathe hindurch mit dervergeblichen Belagerung von Brünn beschäff-tigte, bis ans 2500 Mann Fußvolk, und8ooo Reiter, die keine Pferde hatten, ver-mindert. Da nun der ttcbcrgang über dieDonau, wegen der von den Kaiserlichen sehrwohl verwahrten Pässe, gar nicht mehr mög-lich war, so blieb dem General Torsten-son weiter nichts übrig, als einige von deneroberten Festungen, die ihm den Weg indie kaiserlichen Erstände offen erhielten, gutzu besetzen, und nach Böhmen zu eilen.Jene Festungen kamen bald wieder in dieGewalt der Kaiserlichen. Ferdinand und
Wien