Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
317
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lockte sie, durch einen verstellten Rückzug, ineben die Gegend, wo Gustav Adolf überTilly siegte. Piccolomini wollte Gucbri-mtsAnmarsch nicht abwarten. Die Verwirrung,die eine unglücklich abgeschossene Kcttenkugelunter dem linken Flügel der Kaiserlichen hcr-vorbrachte, benu ssen die Schweden mit einemso glücklichen llngestümm, daß sie die ganzeNeirercy desselben über den Haufen warfen.Aber auch der linke Flügel der Schweden be-fand sich schon in Noth, als seine siegreichenKriegsgeuossen ihm noch zu rechter Zeit zuHülfe kamen. Der Kampf wurde seht sohartnäckig, daß man, nachdem alles Pulververschossen war, einander mit umgekehrtenPistolen schlug. Nach drey Stunden ent-schied sich der Sieg für die Schweden. DieKaiserlichen wehrten sich sehr brav. IhrErzherzog Leopold war der erste, der mit sei-nem Rcgimente vorrückte, und der letzte, dersich zurückzog. Aber 5000 von seinen Krie-gern waren auf das Schlachtfeld hingestreckt,und eben so viele gcricthen in die Gewaltder Sieger, denen 46 Kanonen, und unterder herrlichen Beute, auch die Tafclgecnthedes Erzherzogs, zu Theil wurden. Die

Schwe-