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12 (1803)
Entstehung
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wieder nach der Mark Brandenburg vor-rücken; da siel ihm der Gedanke ein, selbstdie kurfürstliche Residenzstadt Berlin zu be-setzen. Der crschrockne Kurfürst ergriff dieFlucht; aber seine entschlossene Gemahlinblieb zurück, um von dem schwedischen Feld-herren die Schonung der Hauptstadt erbittenzu können. Doch der Kurfürst von Sachsen,der bey Spanbau über die Havel gicng,nahm hinter Berlin, bey Bernau, eine sovortheilhaftc Stellung, daß Banner, in demeingeschränkten Bezirke von Mangel gedrückt,wieder abziehen mußte. Er erwartete mitSehnsucht die Truppenabtheilung, die sichbisher in Wesiphalen befunden hatte. Aberder Oberbefehlshaber derselben, der GeneralSperrcutcr, gieng zu den Kaiserlichen über,und seine Regimenter irrten mm ohne Ober-haupt umher. Eins derselben zerriß, zumBeweise seiner Neigung, auseinander zugehen, schon seine Fahnen. Zum Glückbefand sich Martin Chcmnitz, einer der vor-züglichsten Geschichtschreiber dieses Krieges,der als schwedischer Minister mit dem fran-zösischen Gesandten an der Weser in Unter-handlungen begriffen war, in der Nahe.

Dieser