Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
273
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Nun wurde auch noch ausgemacht, daß alleNeichsstände, die diesem Frieden beyträten,ihr Kricgsvolk mit dem kaiserlichen, zurBildung einer Rcichsarmee, vereinigen soll-ten, um alle ausländischen Truppen (also be-sonders, auch die schwedischen) vom deutschenBoden zu entfernen. Der Kurfürst vonSachsen, für den der Friede zu Prag ziem-lich vortheilhaft war, bekam damahls, durcheinen besondern Vergleich mit dem Kaiser,die Lausitz, die er bisher als ein Unterpfandbesessen hatte.

Hierauf wurden sämmtliche Neichsständezur Theilnahme an diesem Frieden fcyerlicheingeladen. Ausser Sachsen und Branden-burg, traten ihm die niedcrsächsischcn Stände,imgleichcn Anhalt, und die meisten kleinernReichsstädte, bey. Auch der Landgraf Wil-helm V von Hessen wankte in seiner Erge-benheit für die schwedische Parthey, undknüpfte mit den kaiserlichen Ministern Un-terhandlungen an. Die Herzoge von Wir-tcmberg und die Markgrafen von Baden,deren Land sich in der Gewalt der Kaiserli-chen befand, durften an den wohlthätigenEallctti Wellg. --r Th. S Wir,