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12 (1803)
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in Gefahr- Um so bedenklicher war dieLage, in welche Bayern und Oestreich durchBernyards von Weimar glückliche Fortschritteversetzt wurde; um so dringender wurden dieBefehle des Kaisers, dem Kurfürsten vonBayern Hülfe zu leisten. Er mußte sichdaher entschließen; mit dem größten Theileseines Heeres gegen die Oberpfalz vorzu-rücken. Aber er näherte sich der bayrischenGränze mit der möglichsten Langsamkeit; erHat weiter nichts, als daß er auf die StadtCham, die sich in schwedischer Gewalt be-fand, einen schwachen Angriff machte. Kaumerfuhr er aber, daß die Sachsen von neuemin Böhmen einbrechen würden, als er dieseNachricht benutzte, um von der Donau wie-der wegzueilen. Nun blieb er in Böhmenwieder ganz unbeweglich stehen. Umsonstermähnte ihn der Kaiser in dem ernstlichstenTone, dem Herzoge Bernhard an der Donausich entgegen zu stellen; er ließ vielmehrseine Truppen in dem ausgezehrten Böhmenzum zweyten Mahl die Winterquartierebeziehen.

Der