Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
232
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Hier hatte er sich einige Zcir hindurch be-schäftigt, seine Officierc, die auf den un-glücklichen Ansgang der Schlacht theils mehr,theils weniger Einfluß gehabt hatten, theilszu belohnen, theils zu bestrafen. Allerdingskostete es Zeit, seine fast ganz aufgelöseteA mcc wieder herzustellen. Aber er bewiessich doch gar zu unthätig, die Sachsen ansBöhmen wieder herauszutreiben, und jetztübereilte er sich eben so wenig, dem Kurfür-sten von Bayern in seiner dringenden Nothzu Hülfe zu kommen. Maximilian verlangtevon ihm nicht mehr, als 5000 Mann;Waldstein meldete ihm endlich, daß Gallasmir 12000 Mann im Anzüge begriffen wäre;aber eben dieser General hatte heimlich denstrengsten Befehl, ja nicht vorzurücken. Diealler Unterstützung beraubte Besatzung vonRegensburg mußte daher (im Nov.) dieStadt an den Herzog Bernhard übergeben.Von diesem wurde nun auch Straubingcnerobert. Während daß nun eine Abtheilungder schwedischen Armee am linken Ufer derDonau vorrückte, drang Bernhard mit sei-nen der rauhen Winter - Witterung trotzendenSchweden bis über die Zser vor. Schon

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