Kcnen sie lüstern waren, desto eher sich zueig-nen zu können. Gustav Adolf hatte ihnendeswegen schon manche reihende Hoffnunggemacht. Ihnen diese wieder zu benehmen,durfte der Kanzler Qxcnstirn nicht wagen;roclmehr mußte er dem Landgrafen vonHessen die Stifter Paderborn, Corvey, Mün-ster, und Fulba, dem Herzog Bernhard diefränkischen Visthümer, und dem Herzog vonWirtemberg die in seinem Lande befindlichengeistlichen Güther, und die vorderöfrrcichischenBesitzungen, versprechen. Oxcnstirn selbstwunderte sich darüber, daß deutsche Rcichs-fürsten sich nicht schämten, von einem schwe-dischen Edelmanns sich deutsche Lander gebenzu lassen.
Schwedens deutsche Bundesgenossen hat-ten indessen neuen Muth bekommen. Mitverstärkter Theilnahme widmeten sie sich derFortsetzung der Kriegsuntcrnehmungen. Diesächsischen und lünncburgischen Truppen hattensich mit der schwedischen Hauptarmee verei-nigt, um die Kaiserlichen aus Sachsen völligherauszutreiben. Die Sachsen waren hieraufwieder nach Schlesien marschiert, um, in
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