Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
218
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das künftige Schicksal Deutschlands seyn?Sollte der Kaiser zu einer Zeit wo derBund seiner Feinde durch einen Sieg überseine Hauptarmcc noch mächtiger gewordenwar, Friedensvorschlage thun; sollten diemit den Schweden verbundenen Reichsfürstendie errungncn Vortheile unbenutzt lassen?Der schreckliche Krieg mußte also noch längerfortgesetzt werden. Aber wer sollte, nachdem Tode des großen Königes, die obersteLeitung desselben übernehmen? Gustav AdolsSThron wurde seiner Tochter Christine zuTheil. Wahrend ihrer Mündcrjährigkcitregierte der Neichsrath. Dieser faßte, sosehr auch das volk - und gcldarme Schwedenbey diesem Kriege schon gelitten hatte, denmuthvollcn Entschluß, ihn mit Standhaftig-keit und Nachdruck fortzusetzen. Sciir Re-präsentant in Deutschland war der weiseReichskanzler Oxenstirn, und die vortreffli-chen Feldherren Bernhard, Banner undHorn bürgten für dm glückliche!; Erfolg derkriegerischen Unternehmungen.

Oxcnstirn einer der ersten Männer sei,ner Nation, eben so scharfsinnig, aber weni-ger