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Gustav Adolf selbst an; die Cavallerie deslinken übergab er dem Herzoge Bernhard.
Endlich erschien (am 6. Nsv ) der Mor-gen, an welchem das große Trauerspiel ge-liefert werden sollte; aber ein dicker Nebelhüllte das Schlachtfeld in Finsterniß ein.Während daß sich derselbe verzieht, verrichtetGustav Adolf, vor den Augen seiner ganzenArmee auf den Knieen liegend, seine An-dacht; auch seine Soldaten stürzen auf ihreKniee, ein rührendes Morgcnlied singend.Als der Angriff beginnen sollte, breitete sichder Nebel wieder starker aus, und nicht eher,als nach 10 Uhr, verzog er sich völlig. Aus-ser den Kaiserlichen, zeigten sich den kampfbe-gicrigcn Schweden auch »och die Flammendes auf Waldsteins Befehl abgcbrcnntenLützen. Das schwedische Fußvolk dringt, desschrecklichen Musketen - und Kanonenfcucrsder Kaiserlichen ungeachtet, über die Gräbenhinüber. Schon befindet sich die Batterie inihrer Gewalt; schon ist die dritte Brigadedes waldsteinschen Fußvolks zum Weichen ge-bracht, als Waldstcins Gegenwart die Ord-nung bey seinem Fußvolke wieder herstellt,
als