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Georg konnte sich von Gustav Adolf, seinemNetter, unmöglich sogleich lossagen; nochweniger aber konnte er Waldstcincn und demKaiser trauen. Für den letzter» war cS üb-rigens schon ein günstiger Umstand, daß sichArnhcim, sein heimlicher Freund, von GustavAdolf, der ihm Mutlosigkeit vorgeworfenhatte, beleidigt fühlte, daß eben dieser Jo-hann Georgs ganzes Vertrauen besaß. In-dessen mußte, weil sich Johann Georg nochzu keinem Vergleiche verstehen konnte, we-nigstens zum Scheine, der Fcldzug gegendie Sachsen unternommen werden. Ehediese es vermutheten, erschien Waldstcin mitseiner Armee vor Prag; die Kapucincr vcr-schaftc» (am gten May) einem von seinemRcgimcnte den Eingang, und die Besatzungder Sachsen, die sich in das Schloß zurückge-zogen hatte, mußte das Gewehr strecken.Arnhcim hatte, mit Waldstcins Plan wahr-scheinlich bekannt, nur wenig Thätigkeit be-wiesen, sich ben dem Besitze von Prag mitNachdruck zu behaupten. Er und Waldsteinhatten eine heimliche Unterredung gehalten.Waldstcin sollte dem Arnheim zoczoo Thalerversprochen haben. Daher gab sich Wald-stein