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und in den Niederlanden, einiges Kriegstvolk anwerben lassen. Lübeck und Hamburgmachten sich, gegen schwedisches Kupfer, zuGcldvorschüssen verbindlich.
Gustav Adolf sollte nun seine Unterthanneu, seine Familie, verlassen. Seine Ge-mahlin, eine gute Frau, war der Regie-rnngskunst zu wenig machtig, als daß erihr die Staatsverwaltung hätte anvertrauenkönnen. Er übergab sie daher dein Rcichs-rathe. Seinen Schwager, den PfalzgrafenJohann Castmir, machte er zum Sberaufsc-hcr der Finanzen. Nun ließ er (im May)die Reichsstände schwören, daß sie seine Toch-ter Christine, die damahls vier Jahre altwar, für seine Nachfolgerin erkennen wollten,und nun nahm er von diesen Neichsständen,und von seiner Familie, einen rührendenAbschied.
Durch Widrige Winde wurde das Aus-laufen von Gustav Adolfs Flotte bis in denJunius verspätet. Als es gerade am Jubel-feste der augsburgischcn Confession (am 24.Jun.) auf der pommerschcn Insel Ilsedom
landete.