Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
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kaiserliche Verfahreil mißvergnügten Officie»rcn und Soldaten Waldsteins anschließenwürden. Er schmeichelte sich gewiß mit kei-ncr eitlen Hoffnung, wenn er, im Falleeines glucklichen Anfanges seiner Unterneh-mung, auf die Unterstützung der protestanti-schen Fürsten rechnete, die blos die Furchtvor der Macht des Kaisers von einer deut-lichen Erklärung noch zurückhielt. Zwar hattevornehmlich die ligistische Armee vortreffliche,durch Uebung und Erfahrung gebildete Offi-ciere. Auch stand jetzt an der Spitze derkaiserlichen Armee Tilly, den Ferdinand,unter den Titel eines Generallicutcnants,zu seinem Obergcncrale gemacht hatte, weiler dem Kurfürsten von Bayern diese Stelle,um die er sich bewarb, nicht anvertrauen,noch weniger aber denselben durch die Anstel-lung seines Sohnes, des Königes Ferdinand,kränken wollte. Tilly, der Abkömmling eineredlen Familie Lüttichs, der, nachdem er seinemilitärischen Fähigkeiten im niederländischenKriege, der vornehmsten Kriegsschule derdamahligen Zeit, ausgebildet, und unter derRegierung Rudolfs II in Ungern gegen dieTürken bewiesen hatte, uneingeschränkterGallcttjWcltg. i-t'TH. G Ober-