Waldstcin, ein Admiral ohne Flotte, siongnun an, zu Wismar und Rostock Schiffebauen zu lassen. Aber eine Flotte laßt sichnicht so geschwinde, als eine Armee, inbrauchbaren Zustand versetzen. Besonder!'ungünstig für Waldstcins Unternehmung warjedoch der Umstand, daß die beyden nordnschcn Könige, die, der freyen Schiffahrt aufder Ostsee wegen, Stralsund nicht erobernlassen konnten, die Empfindungen der bishe-rigen Eifersucht unterdrückten, und (1628Man) einen Vertrag schlössen, der die Ver-theidigung Srralsunds zur Absicht hatte.Hierauf wurden einige Kriegsschiffe, die derKönig Sicgmund von Polen, dem man zueiner mit 12000 Mann besetzten Flotte derHansestädte Hoffnung machte, dem Waldstcinzu Hülfe schickte, von der dänischen See-macht in den Grund gebohrt. Dennoch ließWaldstcin die Belagerung mit der unerschüt-terlichsten Standhastigkcit fortsetzen. Selbstein Befehl des Kaisers, diese Unternehmungaufzugeben, vermochte nicht, ihn umzustim-men, und die mörderischen Stürme einzu-stellen. Die Stralsundcr, die zwar mit derSee in Verbindung standen, aber vom feste»
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