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12 (1803)
Entstehung
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Handgeld; dafür mußte aber der Soldat sichkleiden und bewaffnen, mußte der Reitersein Pferd mitbringen. Der Sold wargleichfalls sehr beträchtlich. Im Jahre 1612.kostete ein deutsches Regiment Fußvolk von2000 Mann alle Monathe 50000 Gulden,von weichen beynahe 4 auf einen Ducatengicngen, also jährlich 600000 Gulden, oder450000 Thaler. Ein kaiserlicher Kürassierbekam für sich und sein Pferd monathlich24 Gulden. Gegen das Ende des dreyßig-jährigen Krieges nahm der Sold immermehr ab. Eine Compagnie Cavalleric von114 Mann kostete den Schweden monathlich1955 Thaler; eine Compagnie Fußvolk von140 Mann 788 Thaler. Dagegen ficngman aber auch an, ihnen Kleider, Schuheund Stiefeln zu liefern.

Da das Handgeld und der Sold so großeSummen betrug, so konnte selbst eine sehrreich gefüllte Kriegscasse bald erschöpft wer-den, so sah sich der Herr einer Armee baldausser Stand gesetzt, die monathliche Löh-nung richtig zu bezahlen, so mußte man die-sen Mangel durch eine günstige Gelegenheit

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