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Einfluß haben. Die Münzmcister bestandenaus verdorbenen Kaufleuten, Goldschmiedten,und andern dergleichen Leuten. Ihre Gehül-fen waren, weil sich gelernte Müuzgescllcnvor solchen Münzstadtcn scheuten, schlechteArbeiter. Alles dieses trug zur ausserordent-lichen Vermehrung des schlechten Geldesbey. Bald fehlte es aber für die vielenMünzscädte an einem hinlänglichen Vorrathevon Silber. Um den Mangel zu ersetzen,schmolz mau die alten guten Münzsorten ein,und die Auswechslet trieben ihr Geschäftemit einer solchen Thätigkeit, daß das alteGeld bald verschwunden war. Nun mußteman zum Silbergeschirre seine Zuflucht neh-men. Als auch dieses nicht mehr hinreichte,prägte man das schlechte Geld zu noch schlech-tem Münzsorten um. Die Menge des Kü-fers, die man zu denselben brauchte, ver-schlang am Ende alles kupferne Küchcngerä-the. Der Centncr Kupfer wurde aber auchzu 500 Gulden benutzt. Da der innere Werthdieser Münzen so unbedeutend war, so lohn-te es die Mühe nicht, Scheidemünze» zuprägen. Leipzig, und andre Städte, diebey dem kleinen Gewerbe der Scheidemünze
nicht