Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
33
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Dieser befand sich in einer sehr bedrängten Lage. Der Kurfürst von Sachsen wußteihm keinen andern Rath zu geben, als sichder Gnade des Kaisers zu überlassen. Beth-lcn Gabor machte ihm nur entfernte Hoff-nung zum Beystaude; er beschloß daher, vonden schlesischen Standen mit 60000 Gulden be-schenkt, ihr Land zu verlassen, und nach Berlinzu gehen. Aber auch hier faud er nicht langeeine Zuflucht. Der Kurfürst Georg Wilhelm,der sich durch seine Aufnahme die kaiserlicheUngnade zuzuziehen befürchtete, bath ihn an-gelegentlichst, seine Reise fortzusetzen. Ham-burg durfte ihn, als eine Reichsstadt, auchnicht lange in seinen Mauern dulden. Esblieb ihm daher weiter nichts übrig, alsnach Holland zum Prinzen Moritz von Nas-sau zu gehen, der, als ein Feind Spani-ens und also auch des östreichischen Hauses,keine Ursache hatte, ihm den Aufenthaltbey sich zu verwehren. Friedrich war jetztauch seinem Schwiegervater, dem KönigeJacob I, um so naher, der sich endlich,aber spat genug, wie seine Tochter undsein Schwiegersohn dem völligen UntergangeGallttti Wcltg. i-rTH. C nahe