Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
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würden die deutschen Reichs stände vielleichtdas Schicksal gehabt haben, unter der Herr-schaft des östreichischen Kaisers in EinemStaate vereinigt zu werden, würde die pro-testantische Religion vielleicht unterdrückt mor-det, seyn. Frankreich gab zwar wenigerKriegsvolk, als Schweden, her; aber eszahlte an Schwede», und an deutsche Für-sten, Subsidiengclder; es nahm stch beyder westphälischen Fricdensuuterhandlung derSouvcrainitätsrechte der deutschen Rcichs-stande mit Eifer an. So wurden, währenddaß Frankreichs Monarch eine ganz uncingekschränktc Gewalt erlangte, dem Anseht, desdeutschen Reichsoberhaupres engere Gränzengesetzt. Aber das Glück, von der Gefahrder östreichischen Unterjochung sich befreinzu sehen, mußten die Deutschen mir denSchrecken und den Drangsalen eines dreyßig-jahrigen Krieges erkaufen, der ihre Woh-nungen zerstörte, der ihre blühendsten Jüng-linge frühzeitig ins Grab stürzte, der selbstdie spätern Nachkommen seine unseeligenFolgen noch empfinden ließ; der fast alleeuropäischen Mächte zur Theilnahme zwang.

Die-