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5 (1802)
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mit Recht befürchtete, daß diese Verordnun-gen seine Herrschaft über die katholischen Be-wohner Italiens schwankend machen würden,ließ denselben ihre Waffen wegnehmen. So-dcnn schickte er den römischen OberbischofJohann, dessen Wahl zwar von ihm bestä-tigt worden war, dessen geistliche Machtaber bereits eine sehr bedeutende Höhe er-stiegen hatte, gerade nach Constantinopcl,«m wegen der fernern Duldung des ariani-schen Glaubens mit dem kaiserlichen Hofezu unterhandeln. Der Oberbischoff übernahmdiesen Austrag sehr ungern, und man durstesich also von seiner Versorgung nicht vielversprechen. Aber es war dem Theodcrichdoch sehr unerwartet, daß der römischeObcrbischoff zu Constantinopcl mit außeror-dentlicher Ehrfurcht empfangen, daß er nichtals sein Gesandter, sondern vielmehr alsRepräsentant des Apostels Petrus, aufge-nommen wurde. Unter solchen Umständenkonnte der Johann unmöglich eine Entschei-dung mitbringen, die seinem Interesse ent-gegen war. Die übergangencn Arianer,so lautete sie, sollten im Schoße der Kirchebleiben. Theodcrich ließ sich von seinem

Unwil-