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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
361
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Entwurf zu neuen Werken. z6r

Meinigen nur -^4'? von ihr zu seyn schien. Dieses er-weckt großen Zweifel über den Gang jedes Hygrome-ters , bis man durch genaue Versuche oder eine beson-dre Betrachtung entdeckt haben wird, welches das Hy-grometer sey, dessen Gang dem der Feuchtheit ammeisten proportional wäre. Ich sehe bis jetzt nicht, durchwelches direkte Mittel man diese Untersuchung werde mitGewißheit anstellen können, weil ich den Ginfluß derSeiten der Gefäße fürchte, auf das Verhältniß in denGraden der Feuchtheit, die man hier hervorbringt,mit den Mengen des verdünftcten Wassers. Ich habeaber eine indirekte Untersuchung im Sinne, deren Grundfolgender ist.

Das obige Hygrometer des Herrn von Saussure,zeigt die beyden unterschiedenen Ursachen an, deren ichbereits, nach denen die ich im letztern Jahre beobachtete,erwähnt habe. Wenn ich es an einen mehr oder weni-ger feuchten Ort bringe, als der, aus welchem ich eswegnehme; so bewegt es sich anfangs sehr schnell, über-steigt den Punkt, wo es stehen bleiben wird, und gehtdarauf langsam zu diesem Punkte zurück: dieses deutetdie Einwickungen der entgegengesetzten Ursachen an, dieich in meinem isten Theile angegeben, und deren Wir-kungen ich in den §§. ?Z und 74 gezeigt habe. Manerkennt dies sowohl bey der vorigen Beobachtung als beydem Versuche unter der feuchten Glocke, dessen ich obenerwähnte und den ich jetzt erzählen will.

Die gebrauchte Glocke ist sehr geschickt, die Feucht-heit in dem Raume den sie einschlieft, schnell zu verbrei-ten: denn sie hat etwa nur 4 Zoll im Durchmesser: wel-ches das Verhältniß der Wasset'schichte, die sie über-zieht mit diesem Raume, vermehrt. Ich stellte dasHygrometer des Herrn von S'gussure mit einem vonDe kücs Metevrol.». Th, A a Herrn