Bemerkungen über die atmosph. Elektricität. 32;
Denn obgleich dies FluidUM jederzeit für ein großesWirkungsmittel in der Natur gehalten ist; so geschah esauf eine so unbestimmte Weise, daß die Einbildung hiermehr als der Verstand sahe: da, wenn man es für fä-hig halt, sich zu zersetzen, zusammenzusetzen, mitandern Substanzen zu verbinden, wieder frey zu wer-den, man anfangt die Funktionen, welche es auf diePlaneten ausübt, einzusehen, und wie es sich auf allenin dem nöthigen Grade befinden könne. Nach diesemAnfange von wirklichem Lichte nun, wird man na-türlich auf den Gedanken gebracht: daß die Ausdehn-barkeit der atmosphärischen FlüMkeiren zugleich diesedrey Zwecke erfülle; sie allen Substanzen gegenwärtigzumachen, auf welche sie werden wirken müssen; zu ver-hindern, daß sie sich nicht um diejenigen anhäufen, wosie entstehen; eine ungeheure Sammlung von discretenTheilchen zu bilden, die bey den Planeten durch dieSchwerkraft zurück gehalten wird, und in welcher dieÄffinitaten sich noch freyer ausüben als in den Flüssig-keiten (§ 741)' und was die besondern Zwecke betrift,so scheint es, daß sie sich gröstentheils durch die Allsam-mensetzungen und Zersetzungen vollziehen; d. h. daßein ausdehnbares Fluidum das sich zersetzt, concre-ten Substanzen oder Flüssigkeiten seiner Gattung dieBestandtheile verschaft, wodurch diese Substanzen gewissePhänomene hervorbringen; und daß, wenn eine vondiesen Flüssigkeiten sich zusammensetzt, gewisse Sub-stanzen sich eines ihrer Bestandtheile beraubt finden, wor-aus andre Phänomene entspringen. Dieses sehe ich vor-züglich in Betracht des elektrischen Flm 'dums ein. Undwenn ich die Summe von Resultaten der Beobachtungüber die angezeigten Gegenstände betrackte; so bin ichsogar geneigt zu glauben, daß diese Modifikationen der
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