Bemerkungen über die atmosph. Elektricität.
grbßren Einfluß von seinem Kopfe erlitt, welcher auseben dem Grunde wie der Boden negativ geworden war,und auf den Leiter eine ahnliche Wirkung, wie der Fußdes Instruments auf die Kugeln, hervorbrachte. Wenner also, statt das Elektrometer über seinen Kopf zu er-heben , sich gebückt und dasselbe in derselben Höhe gelas-sen hätte; so würde daraus ein ähnliches Resultat, nurdurch eine etwas größre Nahe des Bodens vermindert,erfolgt seyn. Daher ist auch eine Länge von 2 Fuß fürden Leiter dieses Instruments hinreichend; indrm Herrvon Saujsure hierüber §. 79 l anführt: „daß seineVerlängerung über diese Gränze das Instrument, in weitgrößerm Verhältnisse als sie seine Empfindlichkeit ver-mehrt, unbequem mache." Denn das Divergiren derKugeln hat zur ersten Ursache, den Unterschied, der sichzwischen dem Fuße des Instruments und seinem Leiterfestsetzt, und wenn dieser Ausdehnung genug hat, daßsein elektrischer Zustand durch den Verlust der kleinenMenge von elektrischem Fluidum, welches ihm dieKugeln wegen des Einflusses des Fusses entziehen, nichtmerklich sich verändre; so ist eine größre Ausdehnungüberflüssig. Ich habe den Luftleiter des P. Beccariagesehen, der, wie Herr von Saufsure sagt, sehr aus-gedehnt war, vorzüglich wegen eines Eisendrathes, deroben von dem isolirlen Hause, über welches sich die Spitzedes Leiters erhob, ausgieng, und schief herablaufend sichdem Erdboden nur auf eine große Entfernung näherte.Indessen waren die elektrischen Zeichen dieses großen Lei-ters gewöhnlich sehr schwach, und oft gar keine vorhan-den. Herr von Saufsure hat auch sein kleines Elektro-meter in Vergleichung mit einem Leiter von »oo Füßenbeobachtet, den er neben seinem Haufe errichten ließ,und gefunden, daß der erstre öftrer elektrische Zeichengab, als der letzte, welches er dadurch erklärt, weit seine
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