zo6 III Abtheilung. VII. Kapitel.
dadurch auch die Intensität deS Stoßes den sie wird her»vorbringen können, lehren." Dieser Entwurf, sageich,ist dem von mir vorgeschlagenen sehr ahnlich.
Zweyter Abschnitt.
Von den Phänomenen der Luft- Elektricität bey gewöhnlicherWitterung nach den Beobachtungen des Herrn vonSaussuce.
§. 8-8.
Herr von Saussure, von dem ich wichtige Beob-achtungen über die Lu^telektricirät borgen will, hat selbstin folgenden Stellen die Wirkung charakterisirt, wel-che sie gewöhnlich auf sein Elektrometer hervorbringt.,,Man wird sich vielleicht wundern, (sagt er §. 794-)wenn man sieht, daß eine Elektricität, welche zuweilensehr stark zu seyn scheint, wenn sie z. B. die Kugeln deSElektrometers um z oder 4 Linien divergiren macht, beydiesem Instrumente nicht permanent sey, und verschwinde,sobald man sich der Erde nähert; da eine weit schwächereElektricität, die durch Berührung eines schwach elektri»sirten S ücks von Siegellack erregt ist, sich ganze Stun-den in dem Elektrometer erhält, in welcher Lage man esauch halte, wenn nur sein Haken isolirt ist. Um vondiesem Phänomen Rechenschaft zu geben, muß man be-trachten, daß jedesmal da eine nicht sehr starke Elektri-cität auf einen isolirten Körper wirkt, durch eine Luft-waffe hindurch, deren Dicke ein wenig beträchtlich ist, sienur in einem gewissen Sinne das in diesem isolirten Kör-per eingeschlossene elektrische Fluidum zusammen drücke,und die Menge, die er enthält, nicht verändere; so daß,sobald der elektrisiere Körper aufhört auf diesen isolirtenKörper zu wirken, der Druck und mit ihm die daraus
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