Z04 III. Abtheilung. VII. Kapitel.
§. kN5.
Eine andre elektrvmetrische Idee, auf welche Herrvon Satlssuve und ich gleichfalls zusammen gestoßen sind,betrift den allgemeinen Grundsatz über die Verflleich-barkeit der Elektrometer. „ Damit zwey oder mehreredieser Instrumente (sagt er gegen das Ende vom§. 7fN)vergleichbar seyen, müssen Materie, Form, und Di-mensionen vollkommen gleich seyn: und ob ich gleichnicht die äußerste Genauigkeit verlange, so kann ich den-noch versichern, daß man eine hinlängliche Gleichheit er-halten werde, wenn die Markkugeln etwa eine halbe Li-nie im Durchmesser haben, wenn die Fäden sehr dünne,und in den kleinen Löchern, wo man sie aufhängt, sehrbeweglich sind, und ihre Länge is Linien ist; indem mansich übrigens nach dem richtet, was ich über die Einrich-tung der verschiedenen Theile dieses Instruments gesagthabe." Dies ist, sageich, genau der allgemeine Grund-satz, von dem ich ausgieng ; und wenn Herr von Salls-slire sich mit denselben Versuchen, wie ich beschäfttgethätte, so zweifle ich nicht, daß er die gegenseitigen Wir-kungen der verschiedenen Theile eines solchen Instrumentseingesehen, und sodann die Nothwendigkeit gefundenhaben würde, diejenigen Wirkungen zu prüfen, welcheeinem gewiß comparativen Gange schaden, ehe mandie Einrichtung eines Elektrometers festsetzen kann.
§. 8-6.
Wir haben auch dieselbe Fundamental-Idee in Be-tracht eines elektrometrischen Megameters gehabt.„Wenn man (sagt er in demselben §.) die Schätzung die-ser elektrischen Kräfte noch weiter treiben wollte; so mußteman Elektrometer von derselben Art, aber größre ver-fertigen, und deren schwerere Kugeln sich nur um i Linie
bey