ZO2 III. Abtheilung, vil. Kapitel.
§. «iz.
Dieses sind also die Ursachen, welche jederzeit aufden Gang der elektrvmetrischen Kugeln Einfluß haben.Aber dieser Gang ist auch äußern Umstanden ausgesetzt;welches viele Betrachtungen erfordert, wenn man dieTheile eines Elektrometers fest setzen soll. Folgendezwey Umstände tragen dazu bey, bey dem des Herrn vonSnussure, aber auf eine unbestimmte Art, die Wir-kung der letzten i angezeigten Ursache aufzuheben. Dererste ist der leitend? Fuß des Instruments, dem die Ku-geln sich immer näher befinden, je schwächer die Elektri-sirung wird. Denn dieser Fuß nimmt merklicher die,der Elekrrisirung der Kugeln, entgegengesetzte an, wennsie ihm näher sind; welches die grvßre Wirkung, die siesodann auf einander ausüben, da sie sich näher sind, auf-zuheben sucht, und es folgt daraus, daß ihr Divergirengegen diesen Punkt zu größer wird, in Vergleichung mitdemjenigen, welches bey größern Grabender Elektrisi-rung Statt hat. Ich habe diese Wirkung bey mcrnenElektrometern erfahren, ehe ich die Höhe ihrer Füßebestimmt hatte ('§. gyfl); indem ich bemerkte, daß die-jenigen, deren Kugeln sich zu nahe an dem Tische befan-den, an dem angezeigten Gange Theil nahmen, in Ver-gleichung mit denen, auf welche der Tisch keinen Ein-fluß hatte.
§. 8-4.
Der andre Umstand, welcher wahrscheinlich auf denGang desSaussurischenElektromcters wirktest, daß seineKugeln in eine Glocke von Glase eingeschlossen sind. DasGlas ist nur ein unvollkommner Nichtleiter, wenn esnicht uberfirnißt ist. Das Glas der kleinen Glocke, mußsich also ein wenig in demselben Sinne elektrisiern wie die
Kugeln;