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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
280
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2Zc> III Abtheilung. Vl. Kapitel.

ob sie gleich sehr hoch waren, so hatten sie doch in derThat noch einen großen Weg zu machen, um dahin zugelangen; die Hitze war ihnen unerträglich lastig, einein dieser Höhe erstaunende Sache; sie hatten keine Luftzum Essen; Wein und Lcbensmittcl die sie bey sich führ-!ten« hatten keinen Rcitz für sieT

§. 794.

Als man die Nachricht von diesem letzten Versucheerfuhr, der von denselben Umstanden über die Ursacheseines geringen Erfolges begleitet war; so bedauerte ichsehr, daß die Reisenden kein wirkliches Thermometermit sich genommen, und man also von der Warmenichts weiter als durch ihre Empfindung wußte. Dennich war überzeugt, das diese Wärme von der sie rede-ten, nur ein physiologisches Phänomen war, und icherklärte es so einigen Bekannten, welche hier zu sehenglaubten, daß die Sonnenstrahlen diese, obgleich sodünne und reine Luft, wirklich erwärmt Härten. Mankonnte kein Zurückprallen der Wärme vom Schneeannehmen, ob er gleich die Sonnenstrahlen reflektier:es war also nicht derselbe Fall, wie die wirkliche Wär-me der Luft, die man neben Felsen empfindet, wenn dieSonnenstrahlen sie einige Zeit beschienen haben. Ichvermuthete also schon damals, daß dies kein Zeichen vongroßer Wärme in der Luft sey, und meine Vermuthungwurde durch die Reise, welche Herr von Saussurc eini-ge Zeit hernach auf dasselbe Gebirge anstellte, bestätiget.Er sagt darüber §. 1124. folgendes: ,,Ein sehr merkwür-diges Phänomen, und was diesen hohen Gegenden eigenzu seyn scheint, ist die große Empfindsamkeit belebterKörper gegen die direkte Wirkung der Sonnenstrahlen.Wir haben im vorigen Kapitel gesehen, daß das unüber-stciglichste Hinderniß, welches diejenigen, die den Gi-pfel