Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 249
um jenes Phänomen zu erklären, da ihnen durch sovielandre widersprochen wird.
H. 767.
Um seine Meinung über die Ursache der Vertheilungdes Feuers zu unterstützen, giebt Herr von Saussureals ein analoges Beyspiel seine Hypothese über diese Artvon Vertheilung des Wasserö, welche in den Körpernund der umgebenden Luft Feuchtheit hervorbringt. Ichhabe aber zum voraus auf dies Beyspiel in meinem er-sten Theile geantwortet, wo ich von den Aehnlichkeitenund Unterschieden des elektrischen Fluidmns und derWasserdünste handelte, und durch einen von ihrenUnterschieden erklärte, warum das elektrische Flui-dum Bewegungen in den freyen Korpern hervorbringt,anstatt daß die wassrigen Dünste keine hervorbringen.(§§. 276. und g;q.) Bloß in derBerÜht 'UNg äußernsich die hygroskopischen Affinitaten; und die Verthei-lung des Wassers unter die Substanzen, welche aufdiese Art es annehmen, geschieht hier durchs Feuer.Dies FluidUM, welches selbst eine hygroskopische Sub-stanz und immer in Bewegung ist, entzieht das Wasserdenjenigen von seiner Klasse, welche zu viel besitzen, undgiebt es denen die nicht genug enthalten, und behält esselbst unter der Gestalt von Dünsten, bis das Gleich-gewicht wieder hergestellt ist. Außer andern Beweisennun, daß diese Verwandschaften sich nur in der Be-rührung äußern, wird, wenn zwey leichte Körper, wo-von einer feuchter und der andre trockner ist als dasMittel, neben einander aufgehängt werden, der erstetrocken und der andre feucht werden, ohne daß dar-aus eine Bewegung des einen gegen den andern erfolge.Das Wasser hat also kein Bestreben auf Entfer-nung, zu andern Körpern: denn sonst würde bey den
O. 5 hpgro.