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diesen Versprechungen trauten, versetzte aberPotemkin auf seine im Bezirke von Mohnlcw liegende Güther, vornehmlich nach Du-brawa, dem am Dnepr liegenden Hauptortc,wo sie sehr wenig, oder gar nichts von dem,was man ihnen versprochen harte, in Be,rcitschaft fanden.
Die Kaiserin Katharina hatte um dieseZeit eine ihr Herz naher angehende Zerstreuung.Sie veriohr (1784 Jun.) ihren LieblingLauskoy, und dieser Verlust wirkte auf ihrenGeist so gewaltig, daß sie einige Zeit hin-durch großer Entschließungen unfähig war.Potemkin ließ, um sie wieder aufzuheitern,kein Mittel unversucht. Feste, Bälle, Schau-spiele, drängten einander. Das wirksamsteMittel, der Kaiserin ihre frohe Laune wie-der zu geben, war (1785) ein neuer Lieb-ling, ein Untcrofficicr der Garde, Zermo-low, ein schöner, gutmüthiger Mann, dermanches Gute stiftete. Dieser schmiegte sichan Potemkins Entwürfe und Absichten dochnicht gutwillig an. Unter andern bestärkte er(1786) die Kaiserin in dem Gedanken,Cherson, und die übrigen neuen Anlagen in
Tau-