Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
339
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sinne, gleich große Ehre mochte, schickte er(1784 Oct.) seinen Staatsministcrn, Fin-kenstetn und Herzberg, zu. Der Fürsten-bund sollte die Vertheidigung der Rechteund Freyheiten oller Neichsfürstcn zur Ab-sicht hoben. Der Koiser (meynte Friedrich)würde allmählig olle deutschen Hochstifterund Zlbteyen seinen Neffen zuwenden, undsich dadurch zur despotischen Regierung WerDeutschland den Weg bahnen. Der vonHerzbcrg weiriäuftiger ausgearbeitete Plandes Fürstenbundes ruhete hierauf bis zu derZeit, da Josephs Tausch > Entwurf bekanntwurde, als Joseph (1785 März) auf dieAusführung desselben wirklich antrug, als dieVersicherungen der Höfe zu Petersburg undVersailles dem Könige nicht beruhigend schie-nen. Friedrich schloß zuerst (2z. Jul.) mitden Kurfürsten von Sachsen und von Braun-schwelg , Lüneburg eine Verbittdung. Diesertraten allmählig die Herzoge von Weimar,Gotha, Zweybrücken, Mecklenburg, die Mark-grafen von Anspachbayrrulh und Baden, derLandgraf von Hessenkassel, der Fürstbischofvon Osnabrück, und der Kurfürst von Maynz,bey. Joseph bemühele sich, vermittelst einesN 2 an