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gemacht werden dürfen. Die berühmte, mitden Worten in coenu ciomini anfangendeBulle, die den Pabst zum irrdischen Ober»Herrn der Welt macht, wurde nicht nur ver-bothen, sondern auch aus den Ritualbüchcrnherausgerissen. Manches wunderihätige Hei-ligenbild, manche lächerliche Heiligen > Klei-dung, verschwand nun aus den Kirchen. DieReliquien wurden unter den Altären wegge-nommen, und an einem andern Orte ver-steckt. Man vertauschte den lateinischen Kir-chcngcsang gegen den deutschen; man schränktedie Wallfahrten und Proccssouen ein; manbemühcte sich überhaupt, das Acussere dcSGottesdienstes zur reinen Einfachheit der er-sten Kirche zurückzuführen. Die Kanzelvov-lräge wurden öffentlich beurtheilt. Alle geist-lichen Brüderschafren giengen in eine neueüber, die der Liebe des Nächsten gewidmetwar. Durch diese erhielt das Armeutnstttutzu Wien reiche Zuflüsse. Ein Bischof solltenicht mehr zwey Vislhümcr zugleich verwal-ten dürfen. Selbst der Cardinal Migazzi,das Oberhaupt der östreichijchen Geistlichkeit,mußte das einträgliche Bisrhum zu Waitzcnin Ungern abgeben. Den chrgeitztgen Prä-laten