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gedrückt wurden. Justiz und Police!) wuttden zu wenig mit Gewissenhaftigkeit undSorgfalt behandelt.
Von dem lebhaftesten Gefühle dieserStaatsgebr.chrn durchdrungen, nnd ganz vondem feurigsten Bestreben, ihnen abzuhelfen,begeistert, fieng nun Joseph II seine Regie»rung an. Er fühle, sagte er in einem Bil»liette an Kauuttz, die schwere RegiernngS»bürde, die ihm nach dem Tode seiner Mut»ter zugefallen sei), mit aller Innigkeit, nndnur der Gedanke, daß er sie mit ihm thci»len würde, könne ihn aufrichten. Er errich»tete sich sogleich ein Cabinet von einigen Se»cretaren, mit welchen er vom Morgen bisin die Nacht arbeitete. Jedermann fandbey ihm Zutritt. Die Conduirenlisten wur»den, um den Diensteifer zu vergrößern, nunauch bey den Civilstellcn eingeführt. Eineder vornehmsten Angelegenheiten für Jo»scph II war die Verbreitung einer Heller»Aufklärung. Daher ordnete er eine weni»gcr eingeschränkte Vüchercensur an. Baldströmten aus allen Buchdruckercycn die frey»wüthigsten Schriften heraus. Die darauf
nicht