Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
305
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Zv5

May) beynahe zwey Monathe vor den Oest«reichern (8- Jul.) kampffähig. Sie halteaber auch in einem Tage oft fünf, sechs undmehrere Meilen zurückgelegt. Die Postenin Böhmen waren noch nicht recht befestigt.Joseph II, der sich deswegen in Verlegen«hett befand, suchte durch einen Briefwechsel,den er mit Friedrich anspann, Zeit zu ge«winnen. Der 66 Jahre alte Friedrich liestsich dadurch täuschen, und rückte nicht eher,als zu Anfang des Juls (am 5ten) überNachod in Böhmen «in. Seine Absicht war,während des Eindringens in Böhmen, zu«gleich auf Schlesiens Vertheidigung Rücksichtzu nehmen. Nachdem er, um die übrigenAbtheilungen seiner Armee zu erwarten, beyNachod drey Tage stehen geblieben war, zoger (si. Jul.) bis Jaromirz, nicht weit vonKönigiugratz,

Während daß Friedrich, unter welchemder Erbprinz von Braunschweig und der Äe«ncral Tauenzicn die Oberbefehlshaber vor«stellten, mit 71,400 Mann, von Nordenher, in Böhmen vorrückte, drang seln Bru«der, der Prinz Heinrich, von Westen her,Galletti Weltg. «sr Tb U mit