Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
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294
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Theil mit Reisen, die er der weitern Aus-bildung seines Geistes widmete. Aber auchhier sah er sich eingeschränkt. Er wünschtemit dem Könige Friedrich eine nähere Be-kanntschaft zu machen. Friedrich schlug ihmin dieser Absicht eine Zusammenkunft zu Tor-gau, au der Eibe, vor. Marie Thcrcsie undKaunitz hatten jedoch gegen diese Zusammen-kunft so viel einzuwenden, daß sie unterblieb.Joseph gestand in dem Schreiben, worin ersich gegen den großen König, wegen seinesAusbleibens, entschuldigte, demselben ganzoffenherzig, daß er noch immer nicht seineigner Herr wäre, daß er aber schon Mittelfinden würde, die Unhöflichkeit, wozu ihnjetzt seine Präccptorcn nöthigten, wieder gutzu machen. Dieß geschah auch nach dreyJahren. Joseph und Friedrich kamen (1769Aug.) zu Neiße, in Schlesien, zusammen,wo sie ihren Umgang drey Tage hinterein-ander genossen, wo sie einige Stunden sichallein mit einander uuterredcten. Friedrichfand den jungen Kaiser sehr liebenswürdig.Er machte ihm im folgenden Jahre (1770Sept.) zu Neustadt, in Obcrschlesien, einenGegenbesuch. Schon im vorigen Jahre

(1769 )