Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
116
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die Königin, nicht klug und schonend genugverfuhr, so bildete sich um Hofe eine gegenihn feindselig gesinnte Parthey. Diese be-schuldigte ihn des Eigendünkels, der Ehr,sucht. Nceker verlangte (1781) einen Platzim Staaisrathe. Dieß fand, weil er Aus-länder und Protestant war, allgemeinen Wi-derspruch. Er nahm nun seinen Abschiedund begab sich auf seine Güthcr.

Dieß waren die Männer, die Ludwig XVIzu Gehülfen in seiner Regierung wählte.Auf ihren Rath machte er manche wohlthä-tige Anordnung. Der Gctreidehandel auseiner Provinz in die andre wurde freigege-ben. Der Gebrauch der fürchterlichen Let-lres cis Lacket, eines Werkzeuges des Mi-nisterdcspotisnms, wurde eingeschränkt; dieEinrichtung der Hospitäler und Gefängnissewurde der Absicht dieser Anstalten genauerangepaßt. Auf die Nation, und vornehm-lich auf das pariser Volk, machte es abereinen besonders guten Eindruck, daß Lud-wig XVI (1774 Nov.) die Parlamente wie-der herstellte. Dieß geschah jedoch unterder Bedingung, daß sie sich nicht mehr zu

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