Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
97
Einzelbild herunterladen
 

97

den CorsöN. Sein Vater hatt« ihm zu Nea-pel eine sirenge Erziehung gegeben. Er hatteihm Liebe für die Wissenschaften eingeflößt;dennoch widmete sich der junge Paoli demKriegsdienste. Nach Giafferi's Ermordung,riefen ihn seine Landsieute (1755 Jui.) zurVertheidigung des Vaterlandes herbey. Mittiefeindringcndem Verstand, mit dem rein-sten Patriotismus, mit dem wärmsten Ge-fühl für Tugend und Religion, mit der lie-benswürdigsten Humanität ausgerüstet, ver-diente Paoli das Zurrauen, das ihm seineNation schenkte. Drey und fünfzig Jahrealt, stark und schön gebaut, gemeiniglichgrün mit Gold gekleidet, ausserordentlichmunter und kraftvoll, begnügte er sich mitdem Titel eines Generals, während daß ersein Volk zum Muster eines demokratischenStaates zu bilden suchte. Jährlich wurdezu Cvrte ein allgemeiner Csngrcß gehalten.Ein Staalsrath von neun Personen, dessenPräsioent Paoli war, besorgte die Negic-rungsangclegcuheiten. Allmählig erwarb sichPaoli eine uneingeschränkte, aber auf Ehr-furcht und Liebe gegründete Gewalt. SeinHauptstrcben hatte die Aufklärung und denEallttti Wcltg, isr Th. G Wohl-